Balgen sich Schweizer und deutsche Einwanderer bald um die Jobs?
Interview: David Vonplon;Aktualisiert am 20.11.2008 163 Kommentare
«Gegenseitige Anziehung, grosse Reibereien»: Bruno Ziauddin über die Deutschen in der Schweiz.
Strassenumfrage
Zur Person
Bruno Ziauddin, 43, ist Journalist und Buchautor. Im Mai erschien von ihm im Rowohlt-Verlag Grüezi «Gummihälse - Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen», eine satirische Auseinandersetzung mit dem emotionalen Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen. Soeben ist die fünfte Auflage erschienen, das Buch hat sich bis heute über 24'000 Mal verkauft.
Artikel zum Thema
Herr Ziauddin, die Zuwanderung von Deutschen hat noch einmal massiv zugenommen. Ist für uns Schweizer nun die Schmerzgrenze erreicht?
Es gibt keine absolute Schmerzgrenze. Die Anzahl Einwanderer, die in ein Land kommt, spielt dennoch immer eine Rolle – auch wenn diese Diskussion häufig als unanständig gilt. Und diese Zahl ist hoch: Würde man die Anzahl deutscher Einwanderer im Kanton Zürich auf die Verhältnisse in der Bundesrepublik hochrechnen und dann anwenden, wäre das so, wie wenn im vergangenen Jahr in Deutschland eine Million Amerikaner eingewandert wären.
Warum ist das Missbehagen so gross?
Es handelt sich eher um ein emotionales als um ein reales Thema. Bisher haben sich die deutschen Einwanderer nicht direkt mit Schweizern um Arbeitsplätze gebalgt. In der Rezession kann sich das aber rasch ändern.
Ökonomen sagen, die Deutschen seien ein Segen für die Schweizer Wirtschaft.
Wir sind in der Tat angewiesen auf die Deutschen, da sie qualifizierte Arbeitskräfte sind. Nur weil die Deutschen aber unserer Wirtschaft gut tun, heisst das noch nicht, dass es keine Friktionen mit Einheimischen im Alltag gibt. Das sind zwei verschiedene Themen.
Rechnen Sie mit einer Verschärfung der Konflikte zwischen Schweizern und Deutschen?
Es kommt auch darauf an, wie sich die Neueinwanderer hier verhalten und ob sie sich integrieren wollen. Max Frisch sagte über seinen Schriftstellerkollegen Alfred Andersch, der im Tessin sein Nachbar war: «Er schätzt die Schweiz, aber interessiert sich nicht für sie.» Diese Haltung monierten viele meiner Schweizer Gesprächspartner, die ich während den Recherchen zu meinem Buch befragt habe. Man hat den Eindruck, dass die Deutschen die Schweiz nur als Serviceanstalt betrachten, in der man gut Geld verdienen kann. Wenn sich die Deutschen aber auf die Schweiz einlassen und hier wirklich leben wollen, kann das Land sicherlich viele Deutsche absorbieren. Und tatsächlich erweisen sich viele Deutsche, die hier anfänglich mit Problemen zu kämpfen haben und in allerlei kulturelle Fettnäpfe treten, als lern- und anpassungsfähig.
Auch politisch haben die Schweizer und die Deutschen das Heu derzeit nicht auf der selben Bühne. Wie sehr tragen diese Spannungen zur Vergiftung des Klimas bei?
Mit seiner Peitschenmetaphorik hat Finanzminister Peer Steinbrück den Deutschen in der Schweiz sicher keinen Gefallen erwiesen. Ich würde dies allerdings nicht überbewerten. Denn die Aussagen bestätigen höchstens vorhandene Ängste und Vorurteile – das aber auch in Deutschland.
An einzelnen Schweizer Universitäten stellen Deutsche bis zur Hälfte aller Professoren, in gewissen Spitälern gar bis zu 70 Prozent der Ärzte. Können sich die Schweizer da gegen die immer häufigere Übermacht der Deutschen durchsetzen?
Meistens können sich beide Seiten miteinander arrangieren. An den Universitäten kann es Probleme geben, wenn ein deutscher Filz den Schweizer Filz ersetzt und ein deutscher Professor seinen ganzen Stab inklusive Sekretärin mitnimmt. In den Spitälern ist das Hierarchieverständnis der Deutschen von zentraler Bedeutung. Man scheint in deutschen Krankenhäusern mehr vor den Vorgesetzten zu kuschen. Davon kommt übrigens auch der Ausdruck «Gummihals», der in Schweizer Spitälern Verbreitung fand. Er zielt auf die deutschen Assistenzärzte, die immer nicken, wenn der Chef etwas sagt. Interessant ist andererseits, dass viele Deutsche den gegenseitigen Umgang am Arbeitsplatz in der Schweiz als befreiend empfinden. So etwa, dass man sich hier duzt. Auch die Tonalität ist weniger zackig und fordernd.
Deutsche fahren öfter die Ellenbogen raus und gelten generell als ehrgeiziger und rücksichtsloser als wir. Stimmen diese Vorurteile?
Im Einzelfall oft überhaupt nicht, als Tendenz schon. Ich denke, es gibt spezifische nationale Formen des unangenehmen Auffallens. Während wir Schweizer zur Verkorkstheit neigen, sind Deutsche eher gefährdet, durch forsches, überfahrendes Verhalten negativ aufzufallen. Die Kultur des Ellbögelns ist wohl schon ausgeprägter als bei uns, nur schon weil der Konkurrenzkampf härter ist, wenn es darum geht, sich eine Stelle zu ergattern, sei es als Arzt, Journalist oder als Professor.
Seien wir ehrlich: Das Problem mit den Deutschen ist doch, dass sie – anders als Türken oder Zugewanderte aus dem Balkan – die selben Bars wie wir frequentieren und uns auch oft im Arbeitsalltag vor der Sonne stehen.
Das ist Ansichtssache. Ein Schweizer Realschüler im Zürcher Kreis 4, der vor allem mit Ausländern aus dem Balkan in der Klasse sitzt, bekommt in seinem Alltag Einwanderung auf eine ganz andere Art zu spüren – mit deutschen Professorenkindern wird er eher selten in Berührung kommen. Mit der Zuwanderung aus Deutschland ist vor allem die Mittelschicht konfrontiert. Ich finde das wohltuend: Denn lange haben die gehobeneren Schichten einen überheblichen Diskurs gepflegt und über die Ausländerfeindlichkeit der sogenannten Modernisierungsverlierer die Nase gerümpft. Nun werden solch unanständige Themen plötzlich auch in diesen Kreisen verschämt diskutiert.
Wie stark bekommen die Deutschen die Ablehnung der Schweizer zu spüren?
Ich habe das Gefühl, dass dies für viele Deutschen kein Thema ist. Wer eine gewisse Anfangszeit der gegenseitigen Missverständnisse übersteht, will oftmals gar nicht mehr zurück, auch weil man sich hier einen Freundeskreis aufgebaut hat und sich hier wohl fühlt. Es gibt aber eine nicht so kleine Minderheit, welche die Schweiz als unfreundlich und antideutsch wahrnimmt.
Kommt es auch oft vor, dass Deutsche und Schweizer Liebesbeziehungen eingehen?
Schweizerinnen und Schweizer sind generell sehr heiratsfreudig mit ausländischen Partnern. Es gibt mehr als 20'000 binationale Ehen zwischen Deutschen und Schweizern. Ein prächtiges Beispiel für die widersprüchliche Gefühlslage. Es besteht nun mal eine Nähe zwischen den beiden Ländern und auch eine gegenseitige Anziehungskraft. Viele der Reibereien sind nicht zuletzt genau auf diese Nähe zurückzuführen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
Erstellt: 20.11.2008, 17:01 Uhr
163 KOMMENTARE
Max Sforzato
Ich habe seit vielen jahren enge Kontakte mit Deutschen und Deutschland, denn ich habe in Süddeutschland eine kleine Firma aufgebaut. Ich empfinde unsere Nachbarn als angenehm und diejenigen, die hierher kommen ganz besonders. Viele davon sind fantastisch motiviert, weit mehr als ich dies bei Einheimischen finde.
Hans Huber
Ich lebe seit mehreren Jahren in der Schweiz. Und tue dies gern. Leider wird es einem von einigen Menschen manchmal schwer gemacht. Wenn man sich bemüht, Schweizerdeutsch zu sprechen, wird man belächelt; wenn man jedoch deutlich Hochdeutsch spricht, ist es auch nicht recht. Der Frustrierte findet immer etwas zum Kritisieren. Dies gilt leider überall, nicht nur hier in der Schweiz.
Wolfgang Bartosch
Man sollte vom Begriff Hochdeutsch wegkommen, dieses "Hoch" ist ein Zankapfel. Hochdeutsch sprechen eigentlich nur ein paar Leute westlich von Hannover, alle anderen Deutschen reden in ihrem Ortsdialekt - oder in Schriftdeutsch. Geschrieben wird auch in Schriftdeutsch - u.a. vom Tagesanzeiger. Da ist es nur praktisch für das Berufsleben, wenn Kinder das - ohne Abneigung - zu sprechen lernen.
rudi eisele
Hallo Schweiz, willkommen in der Wirklichkeit. Ihr könnt euch gegen die Europäisierung der Schweiz auf Dauer gar nicht wehren, und Ihr werdet irgendwann aus eurem Sessel aufstehen und euch aktiv in Europa engagieren müssen.Bisher beschränkt sich die gute Nachbarschaft mit Deutschland bei vielen Schweizern nur beim ausnutzen der Vorteile mit der Nähe zu Deutschland.
Bernie Pfister
Ein einfacher Einwanderungstest für Deutsche könnte sein: "Wie heissen die Einwohner aus Zürich?" Falls sie dies mit "Züricher" antworten dann Prost Nägeli. Im Ernst: Als Familienvater habe ich womöglich schon etwas Angst um meinen Job. Aber vergessen wir nicht dass die Schweiz ohne Deutschland und die Deutschen nicht existieren könnte. Ausserdem zahlen alle ihre Steuern.
Florian Meier
Ich spreche fliessend Zueri-Deutsch und Hoch-Deutsch, beide aktzentfrei da muttersprachen. Und ich moechte nur bestaetigen, dass da leider ein gewaltiger unterschied herrscht ob ich mich nun als Deutscher oder Schweizer ausgebe! Integration beginnt mit toleranz und neugier gegenueber Fremdem, beides ist nicht vorhanden, weder in der Schweiz noch in Deutschland, noch in Europa! Wo eigentlich?
Michael Weil
Lebe seit 12 Jahren in der Schweiz. Als Deutscher sollte man nicht den Fehler begehen, zu denken, dass man die Schweizer Mentalität verstünde, nur weil die Sprache die Gleiche sei, sie ist selten die Selbe. Man kommt sehr selten in den inneren gesellschaftlichen Zirkel und der/die `Schweizer/in` zieht sich sehr schnell in die innere Imigartion zurück, wenn der europäische Druck gross wird.
Thomas Keller
Ich arbeite als Lehrer in der CH und verdiene nach kantonalen Richtlinien, also nicht zum Dumpinglohn. Mir macht die Arbeit Freude und mein Arbeitgeber ist froh um einen qualifizierten Kollegen. Ich habe einen netten Schweizer Bekanntenkreis. Dennoch habe ich das Gefühl, hier nicht erwünscht zu sein/mich nicht daheim fühlen zu können und werde bald wieder gehen. Kindische Diskussion, eigentlich!?
R. Koch
@Gemser. Ab März 2008 arbeite und wohne ich in München. Ja! ein Schweizer, der von ZH nach DE geht und zudem von seiner vor eineinhalb Jahren eingereisten Deutschen Freundin begleitet wird. Möchte aber nicht, dass mir die ewig nörgelnden deswegen danken. Kenne das Banking- und IT-Business gut, und viele Schweizer nehmen die Möglichkeit eines Auslandeinsatzes aus Bequemlichkeit nicht wahr. Schade
Simone Stutz
"Die" Deutschen haben keine Angst vor "den" Schweizern. Im Gegenteil: sie finden sie sehr sympathisch, und hätten auch nichts gegen eine Einwanderung....
Serge Gemser
Es ist wohl unbestritten, dass die Zahl der Deutschen in der CH ein extremes Mass angenommen hat. Würden proportional zur ansässigen Bevölkerung gleichviele Schweizer in D leben, wären es rund 2.6 Mio! Die Türken, welche in D mit 1.7 Mio. die grösste Ausländergruppe stellen, würden arg auf den 3. Platz verdrängt. Analog zu den 3000 D, die monatlich in die CH kommen, müssten 33'000 CH nach D gehen.
Simone Stutz
Wem mache ich angst ?! ... und womit ? Kein Schweizer "muss" mit mir Schriftdeutsch sprechen. Ist dann jetzt wieder gut ? Aber 'mal im Ernst: was wird hier eigentlich geschrieben ?! Die bösen Deutschen, die den Schweizern alles wegnehmen und sie zu Dingen zwingen, die sie nicht wollen. Sprecht Eure Sprache, macht Eure Arbeit, lebt Euer Leben, "der" Deutsche passt sich als Gast kultiviert an.
Christoph Geiser
Mit Deutschen hatte ich noch nie Probleme. Meckern tu ich selber ständig. Bleibt noch anzumerken, dass sie häufig jene Stellen besetzen, auf die sich die Schweizer gar nicht erst melden. In Pflegeberufen zum Beispiel. Die Schweiz hätte sich vor 20 Jahren schon auf die Globalisierung einstellen müssen, dann gäbs vielleicht genug Akademiker auf dem heimischen Markt.
Reto Schibli
Egal was d. Gründe für d. Abneigung der Schweizer gegenüber den Deutschen sind (Angst vor Jobverlust, Überfremdung, Minderwertigkeitskomplex, Abneigung gegenüb. Charakter u. Sprache etc)- Tatsache ist, dass diese Abneigung existiert. Wer als Deutscher über d. Gründe spekuliert u. die Schweizer deswegen kritisiert, giesst nur noch mehr Öl ins Feuer. Entweder man akzeptiert es, oder man geht.
Peter Müller
Ich mag die Schweiz, ich bin sehr, sehr gerne hier, in diesem wundervollen Land, mit meinen tollen, kompetenten CH Kollegen (und CH Chef). So, wie einige der hier bloggenden Schweizer einfach ausländerfeinlich und rassistisch sind, so sind es einige Deutsche auch. In meiner Erfahrung zählen die anderen 99.9% toleranten und weltoffenen Schweizer. Dank euch!
Hans Schneider
Jeder steht sich am nächsten, Schweizer wie Deutsche; Amerikaner wie Japaner; Chinese wie Franzose. Mit zunehmender Rezession wird dann nicht nur um Parkplätze und Schlangenstehen gestritten, sondern die Angst um die Arbeitsplätze ist das zentrale Thema. Das wird das Verhältnis zwischen Deutschen und Schweizern noch stärker strapazieren. to be continued....
Tom Müller
Das die Deutschen vor allem gut qualifiziert sind, stimmt so nicht. Die neusten Zahlen beweisen es, 35% der Einwanderung kommt durch den Familiennachzug zustande. Das Problem ist eben, dass die Staatskosten pro Einwanderer stetig steigen. Wenn mann alles einberechnet (Infrastrukturkosten, soziale Ausgaben), dann rentiert die Einwanderung nicht. Die Deutschen machen da keine Ausnahme.
Becher Thomas
Es ist möglich, dass ein Blick in die Geschichte deutscher Auswanderungswellen, Integration derer und der Umgang mit Ihnen im eigenen Land und im Ausland behilflich für mehr Toleranz sein könnte. Schon im Mittelalter waren sie als fleissige Bauern, Handwerker und Kaufleute überall in Mittel- und Osteuropa geschätzt. Je höher der Grad der Abneigung, je schlechter geht es den Regionen dort.
Gülzan Kezmir
Xenophobie gibt es in jedem Land. Man nimmt es in seinem eigenen Land nicht gleich wahr wie wenn man plötzlich als Ausländer davon betroffen ist. Genau dies passiert jetzt den Deutschen. Sie haben das Gefühl, in der Schwiz sei es genauso wie zuhause und erleben hier eine leicht andere Kultur und eine andere Sprache.
Veronika Kuster
Lebe momentan im Ausland mit vielen Deutschen zusammen. Unsere Kinder besuchen die Deutsche Schule. Es gibt wirklich 2 verschiedene Typen. Die Süddeutschen, eher auch Gemütlichen die uns viel näher stehen und die Norddeutschen, kritischen, für uns Humorlosen. Auf alle Fälle spreche ich in der Schweiz nur Schweizerdeutsch mit den Deutschen, dies ist der schnellste Integrationweg und wird akzepti
Harry Schibli
Was ist falsch an der Forderung, dass die Jobs in einem Land primär an die Einheimischen gehen sollen? Schliesslich haben diese das Land über Jahrzehnte zu dem gemacht, was es heute ist. Die CH funktionierte bereits VOR der Personenfreizügigk. ausgezeichnet u. war wirschaftl. immer stark. Nun wollen sich ausländische Firmen und Arbeiter auch noch ein Stück davon abschneiden. Uns bringts nur Ärger.
Adrian Real
Habe jetzt gerade 5 Jahre im Schwarzwald gelebt und gearbeitet,von etwas können wir uns eine Riesenscheibe abschneiden und zwar von der Toleranz und dem entgegenkommen der Menschen denn da war ich nämlich der "Ausländer"
andi matata
@Karin Frei,wenn sie wirklich so viel gereist sind, vermutlich nur 5*Hotels! Der Anstand, da möchte ich für kein Land eine Lanze brechen, nur so viel - je grösser die Clique um so schlimmer das Benehmen, das gilt für ALLE Nationen - sogar für die Schweizer. Bonne Voyage Karin.
Sevgi Tümer
Hey, ein Problem ists, wenn man eins daraus macht. Jeder, der ein "Problem" mit "den" Deutschen hat, der hat auch ein Problem mit seinem Nachbarn, der den Müll schon am Abend herausstellt... Packen wir doch das "Problem" an der Wurzel: Worum gehts? Hier wäre das Fegen vor der eigenen Türe angesagt... Es ist schade, dass manche Leute ihre Zeit mit Belanglosigkeiten verschwenden. Me too...
Ruth Schneider
@Karsten Schulz, Ja genau, das ist gemeint mit deutscher Arroganz.
Rainer Guter
... und wenn wir jetzt die Seperation mal sein lassen, die Deutschen, trotz geschliffenem Deutsch nicht als arrogant - und die Schweizer trotz Dialekt nicht als Bünzlis gesehen werden, sollte es doch eine Möglichkeit geben, dass sich alle lieb haben, oder? :-) Ganz im Ernst: Wenn man sich beiderseits Respekt entgegenbringt, können die Probleme höchstens noch im individuellem Menschlichen liegen...
andi matata
Die Deutsche Wirtschaftspolitik hat ihre Arbeitnehmer zu "Kuscher" gemacht und Kuscher sind bei unseren Chefs beliebt. Die Hochdeutsche Sprache spiegelt - für uns Schweizer - Klasse, Kultur, Wissen usw. vor und in unseren Personalbüros sitzen Schweizer! Nichts gegen die Deutschen, habe über 10 Jahre mit Deutschen zusammen gearbeitet, Spitze und erst noch eine "Fremdsprache"gelernt. DeviseAbwarten
Karsten Schulz
Liebe Karin F., mit deinem Selbstbewusstsein steht es nicht zum Besten. Der Beitrag strotz vor Fehlern. Vielleicht vorschreiben das nächste Mal und gegenkorrigieren lassen, das wäre was. Gäbe einen unqualifizierten Beitrag weniger. Alle deutschen Mitbürger sollten mal kurzzeitig die Arbeit niederlegen wegen Diskriminierung. Dann wüssten alle, wie weit die Einwanderung bereits fortgeschritten ist!
Paolo Rossi
Wenn die Deutschon schon als arrogant und hochnässig beurteilt werden, müssen auch die Schweizer ihr kleinkarriertes und engstirniges Denken akzeptieren. Wir können um die paar Deutschen hier in der CH froh sein. Sie zeigen Humor, Lockerheit und sind einiges Geselliger als Schweizer. Den Ballermann-Typen hat jede Nationalität.
Werner Reuter
Einige der Kommentare hier hauen mich schon etwas vom Stuhl. Ich wusste gar nicht, dass wir Deutsche in der Schweiz eine solche Zumutung sind. Privat bin ich oft in Basel, hatte aber nie den Eindruck, dass die ein Problem damit hätten. Übrigens sprechen hier bei uns viele Deutsche russisch. Viele davon können nicht mal deutsch. Das noch zum Thema "Deutsche und ihr Hochdeutsch".
F Bosshard
Grundsätzlich habe ich keine Probleme "mit den Deutschen". Genau so wie mit "den Baslern", "den Aargauern" sowie den Bernern ;-) Wenn meine Miete im Seefeld um 80% aufschlägt habe ich jedoch auch so meine Probleme mit der "Überbevölkerung" in Zürich... trotzdem herzlich Willkommen in unserer schönen Stadt. Schlussendlich profitieren wir alle - privat und wirtschaftlich.
Michael Tschudi
@H.G. Diese Einwanderung ist nicht selektiv sondern flächendeckend. Der Wohlstandsgewinn fällt bei den Grundbesitzern und Unternehmern an und die Kosten wird der Mittelstand bezahlen mit höheren Mieten, Arbeitslosigkeit und Lohndumping. Was für eine Schweiz wollen Sie? Agglomeration von Schaffhausen bis Genf? 15 Mio Einwohner? Siedlungs-und Wirtschaftsraum Süd anstatt eine Heimat? Danke, Ich nicht
Oliver Mäder
Deutsche besser ausgebildet als Schweizer? Das wage ich manchmal zu bezweifel. Auf dem Papier vielleicht. Lediglich eins macht diese Aussage deutlich: Unser Bildungssystem ist schrott! Aber ist das nun ein Grund nur noch Ausländer zu aquirieren? Wir sollten wieder verstärkt eigene Fachkräfte ausbilden. Es ist auch an den Unternehmen FK auszubilden und zu binden. Alles andere ist nicht nachhaltig.
Lea Studer
Ich finde wir haben genug Deutsche. Schon jetzt muss ich am Arbeitsplatz Deutsch sprechen, da mich die anderen sonst nicht verstehen. Langsam fühlt man sich fremd im eigenen Land. Möchte gerne sehen was die Leute die so positiv eingestellt sind sagen, wenn im Job dann plötzlich heisst sie oder ein Deutscher. Die Meinung wird sich dann sicher ändern.
Alfred Schuster
Schon komisch, dass sich die Leute über tüchtig arbeitende Einwanderer aus Deutschland aufregen. Konkurrenz im Job hat noch keinem geschadet und ausserdem sollte man froh sein um jeden Ausländer, der in die Sozialwerke einzahlt und nicht - wie bereits hundertausende anderer Fälle - davon lebt.
Sandra Meier
In der Firma in der ich arbeite werden nur französische Praktikanten angestellt, da Schweizer zu teuer sind. Aussage unseres "französischen" Chefs. Dabei handelt es sich um einen normalen KV-Job. Das Inserat wird nie in der CH geschaltet, ein Schweizer hat also keine Chance. Deutsche Chefs handhaben es vielmals gleich. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung oder der Erfahrung von Freunden.
Meike Schmidt
Fast 90% meiner deutschen Bekannten arbeiten bei uns im Informatik-Bereich. Ich bitte mal alle Kritiker der Einwanderung darüber nachzudenken, warum sehr viele freie Informatiker-Stellen nicht mit Schweizern besetzt werden können. Wenn wir nicht bereit sind, solche Jobs zu machen (zu uninteressant?), dann dürfen wir uns auch nicht über eingewanderte deutsche Informatiker beklagen!
Stefan Meierhans
Haben wir eigentlich keine anderen Probleme!! Es vergeht kaum mehr eine Woche ohne dass über dieses Thema geschrieben wird. Und alle BMW, Audi, VW oder Mercedes fahrenden und im Aldi einkaufenden Schweizer wettern über die Deutschen. Arme Schweiz! Wir sind jetzt halt hier geboren. Aber sind wir deswegen etwas Besseres?! Ist einfach nur schlimm!!!!!!
B. Gehrke
Ein Deutscher, der kein Schweizerdeutsch lernt, ist arrogant. Der, der es tut, biedert sich an. Was denn nun, liebe Schweizer, was sollen wir tun, um nicht weiter Eure Arroganz ertragen zu müssen. Gehen? Sollte ich langsam tun, auch wenn ich hier schon über zwanzig Jahre lebe. Diese ständigen Anfeindungen sind unerträglich.
Urs Grossmann
Nun, wenn ich mir hier die Rechtschreibung mancher meiner Landsleute so anschaue, erbärmlich... Und liebe Landsleute, vergleicht doch einmal das Verhalten der Deutschen, ihre Mentalität, ihre Sprache, ihre Berufe etc. mit den Immigranten aus Südeuropa oder gar aus dem Osten! Was stellt man dann fest? Und bitte ehrlich sein, denn sonst bringt diese Diskussion nichts.
Heidi Müller
Tatsache ist, dass es in vielen Branchen schon ein Lohndumping durch Arbeitnehmer aus dem EU-Raum gibt. Ein Schweizer hat es da schwer eine Stelle zu bekommen. Es ist auch so, dass deutsche Chefs deutsche Leute rekrutieren, da dort die Strukturen schon vorhanden sind. Und es werden keineswegs nur Fachkräfte rekrutiert, im Gastgewerbe, im Verkauf auf dem Bau überall findet man Deutsche.
Paul Thürig
Ich kann mir einfach nicht vorstellen,dass die Deutschen immer etwas zu meckern haben,sonst würden sie doch nicht in Scharen ins gelobte Schweizerland einreisen! Wann wird wohl Peer Steinbrück nachfolgen?Ich erlebe die meisten Deutschen im Alltag als freundliche und hilfsbereite Mitmenschen.Es wäre an der Zeit für manche Eidgenossen die "ewigen" Vorteile gegenüber den Deutschen abzubauen!
Klaus Stierli
Für Landsleute wie Karin Frei kann ich mich nur schämen. Schade, ist sie von ihren "vielen" Reisen zurückgekehrt. Wollt sie wohl auch niemand im bösen Ausland?
Yves W.
Ich bin Zürcher. Hier in Zürich haben wir Schweizer schon lange nichts mehr zu melden. Hochdeutsch, der Deutschen wegen ist Pflichtprogramm. Das heisst, wir CH müssen uns den Deutschen anpassen. Ich wurde schon mehrfach in Geschäften aufgefordert, hochdeutsch zu sprechen, weil mich das Deutsche Verkaufspersonal nicht verstand. Ein Bürli oder ein Weggli???? Was ist das?????
Roger Sigrist
Das Problem ist, das viele Deutsche in obere Etagen eingestellt worden sind. Diese bevorzugen nun ihrerseits Deutsche Untergebene weil diese das Kastensystem bereits aus Deutschland kennen. Schweizer Vorgesetzte und Arbeitnehmer gehen völlig anders mit einander um und haben deshalb sehr oft Mühe mit Deutschen. Gehen sie mal in eine Uni oder einen Spital und hören sich beim Schweizer Personal um.
Benny Sigfridson
Schweizer/-innen, die sich am Thema "Deutsche" ständig so ereifern, leiden unter chronischem Minderwertigkeitskomplex, Kantönligeist und Lölisymptomen! Legt doch endlich eure Kleinkariertheit und euren staubigen Erzkonservatismus ab, sonst werdet Ihr noch mehr belächelt!
Dieter Zeemann
@Karin Frei: Was sollen solche polemischen Ausfälle ? Nicht die Deutschen haben ein Problem, sondern die Schweizer - sie müssen endlich mal klare Position beziehen.Eine moderne Schweiz kann nur in einem europäischen Kontext dauerhaft überleben. Und da müssen die Schweizer auch "Streitkultur" (er)lernen - denn Konflikte zwischen Einzelnen und Gruppen sind Normalität.
Marcel Mettler
Danke für alle ausgewogenen, toleranten Kommentare.Nationalismus und Ausgrenzung widersprechen jedem Demokratieverständnis.Vor nicht allzu langer Zeit war die Schweiz das Armenhaus mitten in Europa.Viele mußten auswandern.Heute geht es der Schweiz bestens,es herrscht Vollbeschäftigung,trotz hoher Migration.Ein Drittel aller Arbeitenden sind Nicht-Schweizer.Gehen wir heim.Wer macht die Lichter aus?
Rudolf M.
An all die ach so hochgebildeten, arbeitslosen Schweizer, die von den Deutschen um Ihre Jobs, Wohnungen, Frauen, etc. betrogen werden: Bei uns in der Firma sind hunderte von Jobs zu vergeben. Wenn möglich, würde ich mir in Deutschland aus einem riesigen Pool von Leuten, genau denjenigen rauspicken, den ich bräuchte. Die Tür steht Euch also offen, Ihr müsst nur wollen, aber vor allem auch können...
Hans Huber
Im Kinderzimmer mitgehört: Mein 7 jähriger Sohn versucht mit seinem deutschen Freund B. hochdeutsch zu sprechen und B. versucht mit meinem Sohn schweizerdeutsch zu sprechen. Das klappt bei beiden schon recht gut. So profitieren beide voneinander. Ich nehme übrigens einem Deutschen die Stelle weg, indem ich viel für eine Firma in Deutschland arbeite. So gleicht sich alles wieder aus.
Marcel Koller
Es gibt am Ende genau so viele (oder wenig) Deutsche die man nicht mag wie Schweizer.
Leo Arcudi
Es stimmt mich nachdenklich, so viel "Frust" und ev. "Existenzangst" rauszuhören. Die "Deutschen" schnappen uns die Jobs weg, sind "unfreundlich", sind "arrogant"... Kommen diese Aussagen aus dem Herzen oder rein emotional gefühlt? Wer in der Schweiz eine Existenz aufbauen will, stehen ihm alle Wege offen. Wir müssen lösungsoriernt denken und miteinander TUN, die Welt braucht uns im Netzwerk.
Jan Bürgi
@Patrik Zwahlen. Ganz schwacher Vortrag. Sicher einen Teil der AL kann man nicht gebrauchen. Aber wenn sich darunter Schweizer mit Hochschul- und Fachhochschulabschluss unter 40 Jahren befinden dann stimmt doch was nicht, oder? Ach ja. Die sind ja auch schon zu alt. Übrigens Zahl Stellensuchende ca. 150T! @Martin Burkart. Kurzform meines Anliegens: Handel ja, masslose Immigration nein! Klar soweit
Pascal Eicher
Wir hier in Zürich reden Züridütsch. Deutsche, die hier leben und arbeiten, verstehen unser Züridütsch in der Regel innerhalb weniger Tage / Wochen. Es ist mir völlig egal, dass sie weiterhin Hochdeutsch sprechen, das ist meistens auch besser so. Wir sollten aber auch weiterhin Schwiizerdütsch sprechen. Schlimm sind also nicht die Deutschen, sondern Schweizer, welche Hochdeutsch mit ihnen sprechen
Klaus Stierli
Xenophobie ist kein schweizeriesches oder deutsches Problem. Für Demagogen oder Hetzer jedweder Nationalität ist es wundervoll, "die Deutschen" oder "die Schweizer" zu typologisieren und zu dämonisieren. Ich habe bislang "den" oder "die" Deutschen in der Schweiz nicht kennengelernt. Alle Pauschalisierungen "der Deutschen" sind unzutreffend - ebenso wie beleidigte Repliken auf "die Schweizer".
Thomas H
Meine Mutter ist Deutsche um kam 1961 hierher. Oft habe ich gerätselt über die Germanophobie gewisser Schweizer. Ich rate allen Deutschen die hierher kommen neugierig zu sein. Neugierig auf eine Mentalität, die Bescheidenheit und Fleiss als oberste Tugenden ansieht. Schaut Euch die Italiener an: sogar die haben es geschafft sich anzupassen und unserem Land (auch kulturell) sehr Viel gebracht!
R. Koch
... einfach Angst vor Konkurrenz. Ich kenn Basler (Gymi in Muttenz, Uni BS, Arbeit in BS) dann Katzenjammer, dass der Bankverein u auch CS Bereiche in ZH und BE zentralisiert haben (Umzug oder Pendeln - UNZUMUTBAR ;-) . Ich Schweizer mit DE-Freundin: Sie kommt aus Bonn, hat in Leipzig und Marburg studiert, Auslandsemester in Boston - und nun in ZH. Welche Schweizer sind/waren dazu bereit?
Kurt Schaeffner
Möglicherweise geht es der Mehrzahl der bei uns lebenden und arbeitenden Deutschen wie vielen Schweizern im Ausland: sie schämen sich für eine Minderheit ihrer Landsleute, die sich nicht zu benehmen wissen.
Toni Müller
Die "deutsche Flut" ist nicht nur in Zürich ein Problem, sondern in der ganzen Schweiz. In den Spitälern in sozialen Institutionen kann man sogar von einem "deutschen Tsunami" sprechen. Die Flut schwappt dann über einem her, wenn man Krankengeschichte und seine Gefühle in hochdeutsch vortragen muss. SchweizerInnen haben deswegen ein grosses Identitätsproblem, das nicht verharmlost werden darf.
P. H.
Mit Hochdeutsch habe ich weniger Probleme als mit Engländern oder vor allem mit Amerikanern die einem mit einer Selbstverständlichkeit auf Englisch ansprechen. Man wird nicht einmal gefragt ob man das Kauderwelsch überhaupt versteht, es wird erwartet dass man gefälligst Englisch spricht! Also lasst die Deutschen in Ruhe, sie sprechen wenigstens Deutsch und sind uns näher als die arrog. Amis etc.
Alex G
Anscheined kennen viele die sich hier beklagen keine Deutschen, den es gibt den Deutschen nicht. Auch in Deutschland sind die Mentalitätsunterschiede gewaltig. In meiner Arbeitsgruppe arbeiten Leute aus 5 Nationen, darunter auch Deutsche. Die hier beklagte Arroganz usw.. habe ich noch nie erlebt. Es sind alle äusserst zuvorkommend und nett. PS: Wir haben teilweise keine Schweizer Bewerber!
Gion Saram
Jahrelang haben sich die CH's über Immigranten beklagt die dümmer, krimineller, fauler und dunkler sind als sie selbst. Mit den D's kommen nun Immigranten die genauso klug, aufrichtig, fleissig, friedlich und hellhäutig sind wie wir es zu sein glauben, und jetzt motzen die CH's schon wieder? Selbst wenn man CH's klonen würde, anstatt Immigranten zu holen, motzen würden wir immer noch.
J V
1/2 Wow, hätte mir nicht vorstellen können, dass ich mich als Schweizer schämen muss. Ich kanns nicht fassen, was teilweise hier für Kommentare abgegeben werden. In 60% der Beiträge wird den zugewanderten Deutschen fehlendes interesse an Land und Kultur vorgeworfen. So meine lieben Schweizer-Mitbürger, wie sehr interessiert Ihr Euch denn für die CH? Wie sehr engagiert Ihr Euch für die Kultur?
Stefan Müller
Provokativ : Die jungen Deutschen nehmen den älteren Schweizern die Jobs weg. Schuld daran sind nicht die deutschen Einwanderer, mit denen ich gut klar komme, sondern die Schweizer Unternehmen!
Martin Burkart
Liebe Schweizer, zeigt bitte bisschen mehr Konsequenz ! ! Wenn Ihr schon aus allen Rohren gegen "die" Deutschen schiesst, dann sperrt doch gefälligst auch die Wintersportorte für deutsche Touristen und verbietet, dass Deutsche ein Konto bei Schweizer Banken haben. Aber bei diesen Dingen hat man dann auf einmal plötzlich nichts mehr gegen die Teutonen...
Hans Sommer
Ständig wird betont, wie sehr die Schweiz auf Exporte ins Ausland angewiesen sei um dem Lenensstandart erhalten zu können. Gleichzeitig wandern Massenweise Leute in die nicht vergrösserbare, bereits enge Schweiz ein, um eben diese Exporte zu erzeugen. Welche idiotische Schizophrenie!
I M
Die Aussage es würden vor allem hochqualifizierte Fachkräfte einwandern ist völlig schwachsinnig! Es kommen Bauarbeiter, Personal im Gastgewerbe, Verkäufer, etc... Quer Beet! Und die werden nicht wegen ihrer ach so tollen Qualifikationen eingestellt sondern weil sie weniger Lohn verlangen! Und wenn ein Deutscher auf dem Chefsessel sitzt haben Schweizer Bewerber sowieso keine Chance mehr.
Susanne Meier
Fust schickte einen Deutschen Monteur: Er fragte nicht nach gewünschter Höhe (obwohl es auf seinem Auftrag stand), er montierte die eine Stange tiefer als 2 Minuten vorher besprechen, er baute die falschen Lavabos ein. D.h. ich verlangte den besten Schweizer Monteur und 1500 CHF Discount für den Aufwand alles wieder zu flicken. Warum nehmen wir nicht arbeitslose Schweizer?
Patrik Zwahlen
"oder wenn wir 100 000 Arbeitslose haben" schon mal überlegt, das unsere 100'000 CH-arbeitslosen zu nichts taugen ?? sehr peinlich, das eigene unvermögen (aus- und weiterbildung) auf die einwanderer aus D abzuschieben.
Simon Meyer
Ungebremstes Wirtschaftswachstum, ungebremste Einwanderung: im ersteren Fall haben wir die Quittung bereits bekommen, im zweiten werden wir sie auch noch bekommen.
Ronnie Melcher
Ich habe überhaupt keine Probleme mit den Deutschen in der CH, für mich sind Sie hier willkommen...
Jan Bürgi
Die Unternehmen verweigern Angestellten mittlerweile JEDWEDE Unterstützung für die Weiterbildung. Ich wollte mich weiterbilden und es hätte dem Unternehmen auch gedient. Alles aus meiner eigenen Tasche bezahlt. Aber nein. Es ist halt billiger die Leute mit den notwendigen "Qualifikationen (Titeln)" aus dem Ausland anzustellen. Und das ist garantiert kein Einzelfall.
Luisa Battistuta
Frauke Pödel! Mein Mann ist Deutscher und er hat null Probleme in der Schweiz. Im Gegenteil. Aber genau Leute wie sie, die ewigen Meckerer sind hier nicht gerne gesehen. Egal von welchem Land.
Maurus Notter
In Deutschland erworbene Berufsabschlüsse sind oft nicht mit denjenigen der CH vergleichbar - leider merkt man das nicht sofort. Durch den Einfluss eines Professors konnte mein deutscher Chef in D doktorieren, obwohl er nur einen Fachhochschulabschluss hatte. In der CH unmöglich. Aber heute schmückt er sich mit Dr. Und mit solchen "gut ausgeb." Leuten kämpfen unsere Uni- und ETH-Dr.s um Stellen.
D. Schkade
Die CH wird immer peinlicher ! Von Weltoffenheit keine Ahnung und ewig denken man sei etwas besseres! Wie armselig !
A. Moser
Unser ganzes Wirtschaftssystem ist auf Wachstum ausgerichtet! So läuft der Motor es wird bedenkenlos gebaut, konsumiert, verbraucht. Wir haben sogar das klassische Einwanderungsland Kanada überflügelt, leider sind die Platzverhältnisse hier nicht wie in Kanada, nicht einmal wie in Deutschland!
Frauke Pödel
In Deutschland hat sich bereits herumgesprochen dass die eingewanderten Deutschen in der Schweiz den Status von in Deutschland tätigen polnischen Arbeitern haben.
M Sold
Lieber Herr H.G. Wie wäre es wenn sie von den 1000 Jugendlichen einen richtig ausbilden würden. Dafür möchten sie kein Geld investieren, aber lieber auf ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen, die nichts kosten. Und das unabhängig von wo die Leute kommen. Es geht nämlich nur auch beim Arbeitsmarkt ums schnelle Geldverdienen und nicht um Integration oder Leben im Land. Eine fatale Situation.
bruno seiler
halt,halt,ihr meckerer!!!die wirtschaft liest sich ihre leute aus!!!!wenn sie sich in der schule und lehre keine muehe gegeben haben,keine weiterbildung ect. muessen sie sich nicht wundern.mit anderen worten sie sind schlecht ausgebildet!!!loehne funktionieren nach diesem system ebenso anstellungen.ueberlegen sie ernsthaft warum sie unzufrieden sind und maeckern.mfg.bs
H G
Erstaunlich ist doch allemal, wie arrogant hier viele Schweizer über ach so arrogante Deutsche polemisieren. Was Herr Tschudi muss denn der Mittelstand mehr bezahlen, wenn Gebäudereiniger aus Deutschland, statt aus Portugal kommen? Wie Herr Stare löse ich das Problem, wenn ich heute einen Akademiker brauche, aber nur 1000 Arbeitslose Jugendliche zur Verfügung stehen?
danilo diavolo
Hab noch nie schlechte Erfahrungen mit 'den Deutschen' gemacht, sie passen sich sehr gut an und nehmen in einer angenehmen Weise an unserem Leben teil.
A H
Ich habe als Deutscher einige Jahre in der Schweiz gelebt und bin wie viele wegen des Jobs gekommen. Zu der Zeit war ich Spezialist auf meinem Gebiet und ich glaube es waere schwer gewesen in der Schweiz jemanden mit gleichwertiger Qualifikation zu finden, einfach aus dem Grund, dass in der Schweiz keine Hochschule in meiner Fachrichtung ausgebildet hat.
Martin L
Die Europaer, speziell schaetzten die CH da wir ohne nennenswerte gewerkschaften sind welche dem Unternehmer erlauben gut zu Geschaeften. Die Gehorsamkeit und die Schweizer Willigkeit, gute Arbeit zu leisten ist ueberdurchschnittlich im internationalen Vergleich. Wenn du Deutscher bist und fachlich etwas auf der Latte hast dann wirst du schnell von den Untergeben akzeptiert +Charme = perfekt.
e b
Die meisten die hier gegen Einwanderer aus der BRD wettern, haben sich sicher auch über Steinbrück aufgeregt. Tja, wenn jeder dort seine Steuern zahlen müsste, wo er wohnt, dann gäbe es in diesen Ländern auch weniger Leute auf Jobsuche und dadurch weniger Druck auf den CH-Arbeitsmarkt. Aber wir möchten halt Reichtum UND möglichst keine Einwanderer UND keinesfalls in Zusammenhängen denken!
Reinhart W. Wettmann
Schweizer Immigranten nach Deutschland sind Chefs bei Banken, Siemens, Max-Planck - und Wirtschaftsinstituten, sie sind Wirtschaftsweise, Professoren, Künstler, Verführer deutscher Industriedamen etc. Das soll bleiben und sogar wachsen. Es ist Teil eines guten Austauschs. Der etwas forschere oder elegantere Ton der Norddeutschen kann Süddeutsche wie Schweizer irritieren. Da hilft nur Toleranz.
josef staudacher
Man muss aber bedenken jeder Deutsche der in der Scheiz arbeitet wurde von einer Firma angestellt. Diese Leute drücken nicht herein, sondern werden hereingehohlt. Es also die Entscheidung der schweizer Firmen was sie wollen und was nicht. Überigens welcher Unterschied ist stärker der zwischen einem Romand und einem Deutschschweizer oder der zu einem allemanischen Süddeutschen?
Alessandro Künzli
Ich finde auch viele Deutsche "schwierig" im Umgang, aber die allermeisten sind es eben nicht! Ganz im Gegenteil: Die Deutschen sind Einwanderer, über die wir uns in der Schweiz freuen können: Nett, fleissig, nicht kriminell etc... Wenn man als Schweizer im Kollegenkreis zugibt, dass man viele nette Deutsche kennt, wird man oft angeschaut, als wär man ein Landesverräter! Das sollte aufhören!
Sabrina Bertolozzi
In Italien gibt es 4 Mio Arbeitslose und 800 000 Rumänen, meist illegal. In Rumänien fehlen Arbeitskräfte. Die Steuerbelastung für den Bürger in Italien ist relativ gross. Kann mir einer die Logik dahinter erklären? Und die Schweiz soll die Personenfreizügigkeit auf Rumänien ausweiten?
w s
Die Deutschen kommen mit hervorragenden Ausbildungen (für die wir 0,0 bezahlen mussten!)I in die Schweiz und bringen dieses Land weiter und der nicht so helle Teil unser Schweizer Bevölkerung kann natürlich die Auswirkung auf die Wertschöpfung und das Wirtschaftswachstum nicht abchätzen. Hauptsache für das eigene Unvermögen im Job ist ein passender Sündenbock vorhanden. Gruss, ein Schweizer
M E
Als 100%iger Schweizer bin ich erstaunt ab der Ausländerfeindlichkeit vieler meiner Mitbürger. Es bestätigt leider wieder mal, dass mindestens 80% der Leute nichtswissend und dumm sind. Es ja auch einfacher für das eigene persönliche Versagen Personkreise wie die Deutschen verantwortlich zu machen. Zufälligerweise in der Schweiz auf die Welt gekommen und denken man sei was besseres! armeslig!!
Lorenz Amstutz
Das Problem liegt doch ganz woanders. Es waren CH-Manager in Linie und HR, welche nach Ausland schreien und schrien um die Aufgaben hier zu erledigen. Und dies oft ohne Grund - oder höchstens um den Lohn zu drücken. Aber die Nachwuchsförderung hier ist eben aufwändiger als husch jemanden reinzuholen. Und schwups. Dann gibt es Zoff und Missverständnisse, da Kulturmix nicht immer so einfach ist.
Sandy S.
Einmal mehr: gut qualifizierte Deutsche, denen man etwas weniger Lohn zahlen kann als einem gut qualifizierten Schweizer. Darum geht es doch! Es stünden genügend Fachkräfte Schweizerischer Provenienz zur Verfügung. Aber wir plappern wohl lieber noch lange nach, wie wichtig diese Einwanderer für unsere Wirtschaft seien. Kommt auf den Blickwinkel an.
Dominik W
Was Schweizer von einem GAST (egal ob aus D oder sonst wo her) erwarten können, ist Wille zur Integration. Dazu gehört, sich der Kultur (die ist eben anders als in D) anzupassen, Interesse zu zeigen und offen auf Menschen zuzugehen. Dies sollte aber in gebotener Zurückhaltung und mit Demut geschehen. Daran mangelt es vielen meiner Landsleute. Alles nicht so verbissen sehen. Grüsse aus Stuttgart
Thomas Ford
An Werner Graf: Tönt jetzt vielleicht seltsam, aber: Ja bitte, sprecht brutal Mundart mit uns. Nichts ist besser für ein gutes Zusammenleben.
R S
Mal ehrlich - kann es sein, dass sich hier ein uralter Geschwisterstreit zeigt, der seit 1291 existiert und bis heute noch nicht überwunden ist? Jedenfalls hoffe ich darauf, dass die national(istisch)en Züge dauerhaft verschwinden werden und wir letztendes doch merken, dass wir alle in einem Boot sitzen in Europa - und speziell, was die Regionalität in Europa anbelangt: Deutschland ist vielfältig!
Roswitha Steiner
Na sowas - früher waren die Österreicher die Sündenböcke und jetzt haben die Deutschen die Österreicher abgelöst. Na dann.....
Anton Gogniat
Im Februar haben wir es in der Hand: Personenfreizügigkeit ade. Bilaterale Verträge ade. Es muss mir niemand sagen dass wir unseren Standard nicht halten können ohne die Verträge. Andere können es auch und wie. Die Personenfreizügigkeit ist gut für die Kapitalisten, für uns Volk birgt es hauptsächlich Nachteile.
Reto Tischhauser
Es geht auch umgekehrt : Bin vor 2 Jahren von der Schweiz nach München ausgewandert. Keine Spur von der angeblichen Arroganz der Deutschen. Die Schweizer werden hier von den Bayern mit viel Wohlwollen und Sympathie aufgenommen. Ich hatte in Zürich viel mehr Mühe mit den Leuten als hier mit den Münchnern.
marianne hess
Ich habe viel mit deutschen Arbeitskollegen gearbeitet. Die leute sind inovativ, offen und kollegial, wie ich ein schweizer nie erlebt habe.Ich denke wir schweizer sind zu verwöhnt.
Sabrina Hauser
Ich glaube nicht, dass die Schweizer ohne die Ausländer so gut da stünden und die Motzerei der Schweizer über die Deutschen ist ganz schön anstrengend - manche Schweizer glauben immer noch sie seien privilegiert und müssen in der Arbeitswelt weniger leisten und können mehr kassieren nur weil sie Schweizer Staatsbürger sind.
Roger Bauer
Wem nützt das blinde Wirtschaftswachstum? 4 Prozent der Bevölkerung. Der Rest ärgert sich über immer mehr Fluglärm, Staus, Umweltbelastung, teure Wohnungen, übervolle Züge, Grünflächen die verschwinden und immer billigeren Löhnen. Die Löhne halten mit der Teuerung nicht mit und so verlieren wir immer mehr an Kaufkraft. Weniger sinnloses Wachstum, weniger Fremdarbeiter nötig.
Marc Senn
Typisch Schweizer: naiv die Personenfreizügigkeit annehen und sich dann über eine nicht mehr lenkbare zuwanderung beklagen. Im ersten Jahr der Personenfreizügigkeit mit Westeuropa hat die Zuwanderung um 95% zugenommen. 3000 Deutsche kommen pro Monat. Aber die Schweiz hat es ja so gewollt. Jetzt lebt schön brav mit den Konsequenzen!
rolf schnyder
ja ich habe angst,meine job zu verlieren,da die deutschen einfach billiger arbeiten,da spielt die intelligenz keine rolle.und so gut ausgeblidet sind sie auch nicht,wie man überall liest,oder sind wir schweizer einfach so dumm?
theo graf
natürlich haben wir schweizer angst,unsere jobs an deutsche arbeitsnehmer zu verlieren,sie sind auch nicht besser ausgebildet,wie man schreibt. natürlich zahlen sie steuern wie wir,doch dafür gibt es immer mehr schweizer arbeitslose und ausgesteuerte.die linken wollen einfach in die EU,das ist der grund ,schweizer öffnet mal die augen,dann sieht ihr,wie falsch politik betrieben wird
Alfred Neumann
Ich arbeite mit vielen Deutschen, mit Franzosen, Italiennern, etc. Mir kommt es auf die Qualifikation an. Der Rest ist irrelevant. Schlussendlich verdient die Firma. Und das kommt uns auch zugute. Wozu diese Hetzjagd ? Wir suchen immer noch Leute mit Wertschriftenfachkentnissen, IT-Erfahrung, Kontrolling....wo sind all die Schweizer ? (ach ja, die Löhne sind nicht das Problem) Ein Schweizer...
Markus Ackermann
Es ist eben billiger, gut qualifizierte, auch Akademiker, zu importieren, als diese selber auszubilden. Die Anzahl von Maturanten pro Jahrgang dürfte heute in Deutschland rund doppelt so hoch sein wie in der Schweiz. Warum wird das nicht angesprochen? Hier wird auch noch die junge Generation von CH-Bewohnern über den Tisch gezogen;eben doch nicht alles nur so emotionell wie behauptet wird.
G: Keller
In unserer Nachbarschaft sind nicht weniger als fünf Deutsche Familien eingewandert. Es bestehen weder Probleme unter den Kindern noch müssen wir Dispense für Turn- und Schwimmstunden in den Schulen bearbeiten. Die Deutschen Eltern arbeiten aktiv an ihrer Integration und es ist ein sprachlicher wie kultureller Kontakt möglich. Wie erfrischend anders als die Leute aus dem Balkan.
Walter Hausmann
Regt euch nicht auf, so lange werden die nicht bleiben. Ich war selbst als Deutscher 5 Jahre in eurem schönen Land, aber irgendwann geht einem das Bünzlitum schwer auf den Geist und man will nur noch wieder weg. Bleiben werden die Landeier aus Deutschlands Provinz, aber wer als Grossstädter in die Schweiz/Zürich kommt, der kriegt irgendwann zuviel ob der geballten Provinzialität. Nichts für ungut.
Werner Graf
Der Zwang zu Hochdeutsch in Kindergarten und Unterstufe erschwert bei deutschen Einwandererkindern die Integration erheblich. Es darf doch nicht sein, dass die schweizer Kinder in der Freizeit beginnen hochdeutsch zu sprechen, nur weil das deutsche Gschpänli nur deutsch spricht (kann gerade auf Spielplätzen regelmässig beobachtet werden).
Peter Portmann
Antwort auf Hans I,: stell dir mal bitte folgendes vor ( habe ich erlebt): du erleidest einen Unfall - Spital in irgendwo - von 10 behandelndem Personal oder Ärzten waren es bei mir mindestens sechs Hochdeutsch sprechende! Ich war froh darum - und wenn wir die alle streichen würden? Plötzlich ist man dankbar für Fachkräfte - ich bins auch für nicht medizinische!
Sandra M.
Schade, wenn immer alle über einen Kamm geschert werden. Mein Mann und ich sind vor einem Jahr in die Schweiz gezogen. Wir fühlen uns hier wohl, wir schätzen die Kultur und die Lebensqualität. Mein Mann arbeitet in einer Branche, in der es hüben wie drüben zu wenig Fachpersonal hat - so dass er hier sicherlich niemandem einen Job wegnimmt. Wir sind gern hier, wir bleiben hier, ENDE
Fritz Müller
Wenn ein Schweizer und ein Deutscher den selben Mist bauen, kann sich der Deutsche eloquent rausreden, der Schweizer nur "stotternd". Da sich Schweizer freundlicherweise immer bemühen die Sprache des Gastes zu sprechen, wirken Sie halt oft ein wenig holprig. Entsprechende Komplexe werden nicht ausbleiben und ein Gefühl von ASSEZ wird kommen. Sprecht Mundart Eidgenossen, gut fürs Selbstvertrauen.
r vp
Es sollen mal alle nach Basel kommen und lernen wie man in einer Tri-Nationalen Region miteinander umgeht. Logisch hat der Badische eine etwas andere Mentalität als der Ossi, aber ein miteinander ist trotzdem möglich. Probleme kann es evtl. höchstens betreffend der deutschen Sichtweise auf die Schweiz (niedlich) oder bekannter Grosspurigkeit wegen geben. Dann weist man die Person halt zurecht.
georg kunz
jaja darum werde ich bald auswandern...ich bin hier geboren, hier aufgewachsen, studiere an der ETH und bin selbst spanier..aber das thema mit den deutschen dreht sich um das gleiche wie mit den balkanern, türken, afrikanern und ja auch mit den spaniern bzw. italienern vor einigen Jahrzehnten!die schweizer brauchen immer einen sündenbock, um ihre eigene unfähigkeit zu erklären!BRAVO
J S
Ich komme aus ursprünglich aus Konstanz. In der Nachbarschaft meiner Eltern in D haben 2 Schweizer je ein Häuslein gekauft und pendeln zum arbeiten in die CH. Ein ehemailiger Schweizer Kollege hat seinen IT Job in der CH gekündigt und einen in Deutschland angenommen. Ich denke es findet ein reger Austausch statt. Deutschland hat 11x mehr Menschen und so sind die Zahlen natürlich nominal grösser.
P W
So 1970 hatte die Schweiz 4.5M Einwohner, heute so 7.3M. Und das alles bei einer negativen Geburtenrate. Also müssen doch in 40 Jahren etwa 2.8M Ausländer in die Schweiz gekommen sein. Natürlich haben viele davon einen CH-Pass, weil sie schon lange da sind (ob integriert oder nicht lassen woir mal beiseite). Logisch dass man da eben DAUERND Ausländern begegnet. Und es geht weiter so.
Sandra Klingler
Grundsätzlich mag ich die Deutschen und ihre Kultur. Auch meine deutschen Arbeitskollegen empfinde ich als offener und direkter. Was mich aber wirklich langsam nervt ist, dass ich schon 4 Stellen nicht bekommen habe, die an Deutsche gingen - wenn man nachfragt, haben sie weder eine bessere Ausbildung, noch sprechen sie Italienisch oder Französisch. Da kommt schon ziemlicher Frust auf.....
Peter Portmann
josef gross Gratulation: ich kann mich deinem Kommentar nur anschliessen (lies auch den meinen!) ich habe jede Menge guter deutscher Freunde, bin oft in Deutschland, und deren Gastfreundschaft ist mir genau so wertvoll wie jene der Österreicher! Schweizer entscheidet euch was ihr wollt! ein Einwanderungsland sind udn bleiben wir! Aber wenn wir wählen können? dann viel lieber den Nord-Nachbar
Peter Portmann
Es ist schon kaum zu fassen: da ärgern wir uns jahelang über Einwanderer, die Autorasen, die kriminell werden oder sind, die Drogen verkaufen und mehr, und da kommen Menschen, die sind wie du und ich! Sie sprechen unserer Sprache, integrieren sich wie nie eine Nation vorher - aber weils die Deutschen sind sind es eben wieder unsere alten "Feinde" aus dem grossen Kanton! Bitte um mehr Objektivität!
Fredi Schweizer
Nichts gegen die Deutschen, Tamilen, Kroaten etc. Dennoch: von der 7 Mio-Bevölkerung sind in den letzten 15 Jahre mindestens 30% eingebürgert worden oder warten noch darauf. Die Integrationskräfte sind da überfordert. Im Landesmuseum werden dann einst die letzten Schweizer als Mumien zu besichtigen sein. Vorher ziehen sie sich noch ins Réduit zurück und überlassen den besser Ausgebildeten den Rest
Peter Schlemihl
@Werni Brügger: Die Schweizer haben dieses wunderbare Land im Alleingang aufgebaut!? Sorry, wenn ich Sie aus Ihren Träumen hole: Wer hat Strassen, Häuser, Eisenbahntrassen und -tunnels gebaut? Wer hat sich die Hände schmutzig gemacht, die Rücken kaputtgeschuftet? Wer steht in den Fabriken am Fliessband? Wer holt die Ernte vom Feld? Lieber Werni, es waren und sind die sogenannten Gastarbeiter!
Steffen Winkler
Mal abgesehen von Konkurrenzängsten (Arbeitsplatz/Wohnungsmarkt) geht es doch scheinbar um Mentalitätsfragen. Ich als Deutscher empfinde die Unterschiede zwischen Sachsen und Hanseaten, Badenern und Mecklenburgern, Schwaben und Berlinern als recht groß. Sehen die Schweizer diese Unterschiede nicht? Alles was aus dem großen Kanton kommt gleicht sich? Seltsam ...
martin schnee
Seit Jahrhunderten wachsen wirtschaftlich und kulturell diejenigen Regionen am schnellsten, wo sich verschiedene Ethnien treffen und - auch mit gelegentlichen Reibereien - lernen zusammen auszukommen. Liebe Bünzlis, niemand sagt, ihr müsst euch den Deutschen anpassen, aber ein wenig mehr Flexibilität würde allen gut anstehen. Wir sind alle am Üben - wenigstens in den Ferien im Ausland.
Andrew Bredlow
Meine Erfahrung: Viele Deutsche machen eine fatale Selbsteinschätzung: Sie glauben, Kosmopoliten zu sein. Die Deutschen, Franzosen, Italiener UND Schweizer sind im Kern ALLE ausnahmslos Provinzheinis. Die Schweizer wissen das und verhalten uns auch so devot, im Unterschied zu den Deutschen. 2x pro Jahr mit Easyjet nach Mallorca macht noch kein Weltbürger. However: you're welcome
Kurt Oberholzer
Nun die Presse hat ein neues Thema entdeckt welches für die meisten von uns nichts neues ist. Arbeiten zusammen mit den Deutschen ist Alltag. Und Arbeiten zusammen mit meinen deutschen Kolleginnen und Kollegen klappt bestens ! Keine Probleme !
luky steiner
ich finde die deutschen frauen im vergleich zu den so konventionellen und ideenlosen ch frauen einfach klasse. erfrischend ,direkt und ehrlich. habe mir eine geangelt :-)) geb sie nicht wieder her
R S
Ich wurde schon vor fünf Jahren als 50-jähriger aus dem Betrieb gemobbt und durch eine viel "günstigere" Deutsche ersetzt. Aber dafür kann sie ja nichts.
Miguel Gi
mir sind die Jobs egal, nicht aber die Wohnungen. und wenn man in Zürich Kreis 3,4,5 etc. an einer Wohnungsbesichtigung teilnimmt, sind mehr als die Hälfte davon Deutsche. aber dafür sind nicht die Deutschen schuld, sondern die himmelschreiende Wohnungsknappheit in ZH ... da könnte man aber leider schon ab und an einen latenten Groll auf Deutsche bekommen, was nicht so ganz unverstädlich ist.
Micha Debrot
Würde ich als Informatiker in Sued-Deutschland arbeiten und würde 150% meines d.z. Lohnes erhalten dann wäre ich der erste "CH-Gummihals". Gerne würde ich 12 Stunden pro Tag arbeiten und auch am Wochenende. Schade ist einfach, dass niemand der Deutschen dazu offen steht. Aber wir können ja wählen und sind nicht in der EU. Yes we can ;-)
Annette M.
Die Errungenschaften im Umweltschutz werden durch das übermässige Bevölkerungswachstum zunichtegemacht! Steht im neusten Umweltbericht des Kantons ZH. Das goldene Kalb Wohlstand- und Wirtschaftswachstum verlangt Opfer. Nicht die Einwanderer sind das Problem, sondern unsere grenzenlose Wachstumpolitik!
Maximiliane Frisch
Die akademische Meinung entspricht nicht immer der Meinung des Volkes, das ist wohl wahr, aber die Meinung des Volkes ist auch nicht zwingend richtig. Ausserdem: wenn ich zum Arzt gehe will ich nicht wissen was er für ein Landsmann ist, sondern ob er mir helfen kann.
Andi Affolter
Ich kenne eine deutsche Familie über die Kinder, die mit unseren in die gleiche Schule gehen. Der Umgang ist nett, ich erwarte von den Eltern keine Mundart - aber dass ihre Kinder mit unseren Schweizer Kindern nicht Mundart sprechen dürfen, das finde ich stossend. Sie verweisen auf HarmoS : Hochdeutsch ab Kindergarten als Konversationssprache sei obligatorisch ! Der Satz von Frisch trifft hier zu
Hugo Mahler
Die Schweiz benötigt für das anvisierte Wachstum zwei Kategorien von Ausländern: Die einen, um anstelle von Schweizern in die Baugruben zu steigen, die anderen ihrer Fachkometenz und Ausbildung wegen, die der Schweiz keinen Rappen kostete.
Pankraz Aeschlimann
Wenn sich Schweizer und deutsche Einwanderer um dieselben Jobs streiten, dann würde ich hoffen, dass der/die bessere die Stelle kriegt.
Philippe Latscha
Es ist doch nicht so, dass Deutsche in die CH kommen, um Asyl bitten, dem Land entweder auf der Tasche liegen oder anderen die Jobs wegschnappen. Sie bewerben sich und werden auf Grund der Qualifikation eingestellt. Teilweise suchen sich auch CH-Firmen gezielt in Deutschland Arbeitnehmer für bestimmte Positionen. Jeder hat die Kultur hier anzuerkennen, aber seiner Herkunft muss sich keiner schämen
Philippe Schweizer
Also ich mag die meisten Deutschen (genau so wie die meisten Schweizer). Eigentlich kann man doch von allen Ausländern nur lernen. Auf jeden Fall mehr wie wenn man in der Schweiz, in einer schweizer Firma, mit schweizer Mitarbeitern Schweizern schweizer Produkte verkauft. Langweilig. Wir Schweizer könnten ja anfangen zur Abwechslung positiv zu denken... Angst ist ein schlechter Berater.
Fredi Freimann
Unser Unternehmen (Industriebetrieb - international tätig) sucht händeringend nach qualifizierten Fachkräften. Wenn möglich stellen wir CH-Bürger ein. Geeignete Arbeitnehmer sind aber auf dem Schweizer Arbeitsmarkt praktisch nicht zu finden und somit sind Deutsche willkommen! Viele verstehen nicht, dass Einwanderung derzeit die einzige Chance ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben!
Walter Erismann
Was man als Schweizer oft vegisst, ist dass es auch mal umgekehrt war. Mein Vater zum Beispiel, ist in den 50-ziger Jahren nach Deutschland ausgwandert weil es schwierig war hier bei uns Arbeit zu bekommen. Ich habe manchmal das Gefühl wenn ich den Leuten so zuhöre als wäre es bei uns schon immer so gewesen wie es heute ist. Nur nicht zu überheblich sein vielleicht läuft es Mal wieder anders rum
P N
Problematisch ist die grosse Bevölkerungsdifferenz zwischen der Deutschschweiz und Deutschland; von daher ist das Argument, dass die Personenfreizügigkeit für beide Seiten gilt nicht ganz stichhaltig. Die Massenauswanderung (u.a. in CH) kann nur gestoppt werden, wenn sich etwas in Deutschland bewegt. Bsp: haarsträubende Zustände im Gesundheitswesen. "Schuld" ist die deutsche Politik.
Ben Paulus
Liebe Schweizer. Wir fühlen uns hier wohl u. sind gerne hier. Man hat uns freiwillig geholt und wir sind auch nicht mit der "Streit"-Axt über die Grenze gekommen. Wir finden die meisten Schweizer sehr nett und können mittlerweile auch zwischen den "Bünzlis" und den "Toleranten" unterscheiden. Und wir lieben Eure Höflichkeit und angenehme Zurückhaltung, auch wenn manchmal mehr Klartext schön wäre

